Prämenopause

  
Die Prämenopause ist die erste Phase der Wechseljahre.

Sie beginnt meistens schleichend und unauffällig, oft schon mit Mitte dreissig.

Die Prämenopause steht im Zeichen des Progesteronmangels, das heisst, dass das Gelbkörperhormon immer weniger wird. Das Östrogen wird erst später weniger.

Um die Progesteronbildung zu steigern wird in der Hypophyse meistens vermehrt Follikel-Stimulierendes-Hormon (FSH) ausgeschüttet. Aber diese vermehrte Ausschüttung ist auf Dauer vergeblich, weil die Eierstöcke immer mehr ermüden.

Am Anfang der Prämenopause steht häufig eine Verkürzung der Periodenzyklen.

Drei Wochen Zyklusdauer sind keine Seltenheit, aber oft ist die Verkürzung auch weniger deutlich ausgeprägt.

Besonders kurze Zyklen deuten darauf hin, dass kein Eisprung stattfindet.

Bei den meisten Frauen werden die Eisprünge in dieser frühen Phase der Wechseljahre unregelmässig, das heisst, es gibt Zyklen mit und welche ohne Eisprung.

Auch die Zykluslänge und die Blutungsdauer schwankt häufig im Verlauf der Prämenopause. Das geht soweit, dass die Menstruationszyklen schliesslich machen was sie wollen.

Die typischen Beschwerden in der Prämenopause entsprechen vorwiegend dem Prämenstruellen Syndrom (PMS), unter dem viele Frauen auch schon in jüngeren Jahren kurz vor der Monatsblutung leiden.

Folgende Beschwerden sind häufig in der Prämenopause:

Heilkräuter

Besonders wichtige Heilpflanzen für die Prämenopause sind folgende:

Siehe auch

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